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WAS IST DAS? WAS KANN ICH TUN?

Jeder kann durch durch sein Engagement für die biologische Vielfalt erkennen: Mein Handeln hat Konsequenzen – nicht nur für mich und mein Umfeld, sondern auch für andere. Ich

kann nachhaltig dazu beitragen, die Natur zu erhalten, Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen und damit die Welt ein Stück zu verbessern. Dabei wollen wir helfen. Mit

zielgerichteten Kursen, spannenden Veranstaltungen und lehrreicher Literatur.

Termine 2019? BITTE!

Januar bis August 2019

Ausbildung zum Naturerlebnisbegleiter

Ökosystem Weinberg – verstehen, erleben und vernetzen

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02. Februar 2019

Jahrestreffen Naturerlebnisbegleiter

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1. Tagaktive Nachtfalter: Wunderschön

Von den über 1.200 Nachtfalterarten in Deutschland fliegen zahlreiche Arten auch tagsüber im Sonnenschein und saugen Nektar an Blumen. Insgesamt sind es weit über 300 Arten - das sind gut ein Viertel der heimischen Nachtfalter. Es sind also tagsüber draußen mehr Nachtfalter- (über 300 Arten) als Tagfalterarten (190) unterwegs. Noch erstaunlicher ist, dass insgesamt 130 Nachtfalter (also etwa 10 % der Arten) ausschließlich tagsüber im Sonnenschein fliegen.

Der bekannteste von ihnen ist das Taubenschwänzchen, der „Kolibrischwärmer“, der gerne am Schmetterflieder im heimischen Garten Nektar saugt. Alle diese Falter lassen sich gut draußen zusammen mit Tagfaltern beobachten und fotografieren. Gerade die tagsüber fliegenden Nachtfalterarten sind außerordentlich bunt und schön. Viele sind knallig rot, gelb, ocker oder grün gefärbt. Sie sind also ähnlich bunt wie die Tagfalter - und keineswegs "graue hässliche Motten.
Referent: Rainer Ulrich, Autor „Tagaktive Nachtfalter“ Kosmos-Verlag

2. Hilfe für Wildbienen

Gefährdungs- und Stressfaktoren für unsere Wildbienenarten:

  • Funktion einheimischer Insekten im Weinberg
  • Kuriose Insekten
  • Tipps und Tricks zum Bau und der Materialauswahl von funktionierenden Nisthilfen

  • Aktionsvorschlag für kleine Naturschützer
  • Gestaltung und Pflanzenvorschläge für einen Insektengarten
Referent: Dipl.-Biologe Michael Keller, St. Wendel

3. Erfahrungsaustausch

Veranstaltungsort: DLR Mosel, Gartenstraße 18, 54470 Bernkastel-Kues

Termin: 02.02.2019 von 10:00 bis 16:00 Uhr
Kosten: 15 €
Anmeldung: Sabine Schneider, DLR Mosel, Telefon 0651 9776-210 (vormittags)

22. Mai 2019

Botanische Exkursion durch das Naturschutzgebiet Perfeist bei Wasserliesch

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An Wiesen vorbei, die im Frühjahr von Wiesenschaumkraut und Schlüsselblumen geprägt sind, erreichen wir das Schutzgebiet Perfeist. Hier treffen wir auf alkmagerrasen Gesellschaften mit einer Fülle von Orchideen, Knabenkräuter, Bocks-Riemenzunge, verschiedene Ragwurzarten. Hinzu kommen Küchenschelle und Herbstzeitlose, viele Tagfalter und Singvögel. Neben all diesen Besonderheiten, finden wir jede Menge bekanntere Pflanzen, deren medizinische und kulinarische Eigenschaften wir genau kennenlernen werden.

Die Wegstrecke ist einfach und wettergerechte Kleidung erforderlich.

Referent: Diplom Biologe Hans-Joachim Hoppe
Termin: 22. Mai 2019 von 17.00 bis 20:00 Uhr
Kosten: 10 €
Treffpunkt: Parkplatz vor dem Naturschutzgebiet Perfeist.
Anmeldung: Hans-Joachim Hoppe 0174 543 7409, gerne per SMS

25. und 26. Mai 2019

Tage der Lebendigen Moselweinberge

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Im gesamten Weinanbaugebiet Mosel führen insgesamt 27 Wanderungen und Exkursionen in die besondere Welt von Weinbergsflora, Vögel, Schmetterlinge, Wildbienen und Reptilien. Dabei sind die Teilnehmer auch schon einmal mit dem Kanu von Schoden nach Kanzem, mit dem Planwagen um Enkirch oder zusammen mit Ziegen im Trierer Tiergartental unterwegs. In Workshops wird der Bau von Trockenmauern, Lebenstürmen und Insektenhäusern gezeigt und die Teilnehmer dürfen tatkräftig mitgestalten.

Die offizielle Eröffnung der Veranstaltung durch Staatssekretär Andy Becht und Mosel-Weinkönigin Kathrin Hegner findet am 5. Mai 2018 um 10 Uhr im Weingut Frieden-Berg, Weinstraße 19, 54453 Nittel statt. Anschließend können Gäste zum neuen Leuchtpunkt der biologischen Vielfalt „Nitteler Fels“ wandern. Im Rahmen der offiziellen Auszeichnung wird der neue Lebensturm am dortigen Weinlehrpfad eingeweiht. Anschließend und am folgenden Sonntag werden geführte Wanderungen entlang des Leuchtpunktes „Nitteler Fels“ angeboten.


19. Juni 2019

Botanische Exkursion durch die Moselaue bei Nennig

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Die „Moselaue bei Nennig“ ist ein 189 ha großes FFH- und Vogelschutzgebiet. Das Areal mit vielen renaturierten Kiesgruben beherbergt 78 Vogelarten zur Brut und weitere 100 als Reisequartier. Seltene Arten wie Uferschwalbe, Eisvogel, Rohr- und Zwergdommel sind zu finden. In NABU Besitz befindliche Teiche sind nährstoffarm und kalkhaltig, eine große Seltenheit im Saarland und Heimat von Armleuchteralgen. Ferner finden wir sehr unterschiedliche Lebensgemeinschaften in direkter Nachbarschaft.

Froschbiss, Schwanerblume, Eibisch, Engelwurz und viele andere nicht alltägliche Pflanzen siedeln hier. Ein Gebiet wie für eine Entdeckungsreise geschaffen.

Referent: Diplom Biologe Hans-Joachim Hoppe
Termin: 19. Juni 2019 um 18.00 Uhr
Kosten: 10 €
Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Anmeldung: Hans-Joachim Hoppe 0174 543 7409, gerne per SMS

30. Juni 2019

Pflanzen der Römer

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Sehr viele unserer wärmeliebenden Pflanzen, allen voran viele unserer Gewürze, haben mediterrane Ursprünge. Sei es, dass sie dort angebaut wurden oder dass sie aus Fernost in die klassischen Mittelmeerstaaten importiert wurden. Es erstaunt immer wieder welche ausgeprägten Handelsbeziehungen schon weltweit bestanden, als wir gefühlt noch auf den Bäumen lebten. Schon die Wikinger und Griechen kannten fernöstliche Gewürze. Zusätzlich sind noch viele in Nordeuropa unbekannte Pflanzen von den Römern in den eroberten Gebieten eingeführt worden. Lavendel, Thymian, Oregano, Kamille, Salbei, Rosmarin stammen ursprünglich alle aus dem Mittelmeerraum. Daher benötigen sie wärmere Standorte und oft auch etwas Kalk, um gut zu wachsen. Einige landwirtschaftliche Nutzpflanzen, verschiedene Weinsorten und Medizinalpflanzen wurden ebenfalls von den Römern bei uns eingeführt.

Es lohnt sich also, die römischen Pflanzen etwas genauer zu betrachten. Einmal um ihre ursprüngliche Bedeutung kennenzulernen, zum anderen um die beinahe unerschöpflichen Potentiale der mediterranen Pflanzenwelt für uns nutzbar zu machen. Wir können mehr als Salz und Pfeffer – wenn wir nämlich wollen!

Referent: Diplom Biologe Hans-Joachim Hoppe
Termin: 30. Juni 2019 von 11:00 bis 14:00 Uhr
Kosten: 10 €
Treffpunkt: Villa Borg, Haupteingang, Im Meeswald 1, 66706 Perl
Anmeldung:Hans-Joachim Hoppe 0174 543 7409, gerne per SMS

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