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LEBENDIGE MOSELWEINBERGE KENNENLERNEN

Steillagenweinbau schafft Vielfalt – Flora, Fauna und Artenvielfalt im Fokus

Einen Einblick in die Artenvielfalt der Moselregion gibt die Publikation des Projekts „Steillagenweinbau schafft Vielfalt – das Moselprojekt“. Der Naturraum Moseltal, seine Weinkulturlandschaft und exemplarisch je 15 Tier- und Pflanzenarten als wichtige Leitarten der Moselregion werden in der 100-seitigen Broschüre beschrieben. Ergänzend dazu können die Leserinnen und Leser sich über die aus der Maßnahmenumsetzung des Moselprojekts gewonnenen Erkenntnisse informieren: Saatgutmischungen werden vorgestellt und Tipps für die vielfaltsfördernde Bewirtschaftung von Rebflächen, Säumen, Hausgärten und öffentliche Grünflächen gegeben.

Das Projekt „Steillagenweinbau schafft Vielfalt – das Moselprojekt“ ist Teil des Verbundprojekts „Lebendige Agrarlandschaften“ des Deutschen Bauernverbands. Seine Laufzeit endete nach sechs Jahren zum Jahresende 2020. Das Projekt wurde durchgeführt vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e. V. in Kooperation mit 40 Winzerinnen und Winzern an der Mittel- und Terrassenmosel und zehn lokalen Akteuren wie Vereinen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Es wurde im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie mit Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

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Lebenstürme für die Mosel

Biologische Vielfalt muss Aufmerksamkeit erfahren. Dafür braucht es "Hingucker": zum Beispiel einen Lebensturm. Lebenstürme sind in erster Linie umweltpädagogische Projekte. Doch sie können durchaus eine positive Wirkung auf Flora und Fauna erzielen. Dazu sollten sie auf guter fachlicher Grundlage errichtet werden, damit sie später wirklich mit Leben gefüllt sind.


Die folgende Informationen sollen dabei anleiten und unterstützen.

Mittelmeer? Mosel!

Der Weinbergpfirsich liebt die Sonne. Kein Wunder, dass er sich an der Mosel wohlfühlt. Inmitten von mineralischem Schiefer, der die Sonnenstrahlen des Tages für die Nacht bewahrt, gedeiht eine einzigartige Südfrucht: der Moselweinbergpfirsich. Außen rau mit zartem Flaum, innen burgunderrot und voller Aroma – nicht nur für Steinobstfreunde ein Genuss.

Im Reich des Apollofalters

Die Naturerlebnisbegleiter aus Lehmen, Kobern-Gondorf und Winningen wollen mit dem "Naturführer“ die Einzigartigkeiten der heimischen Natur vermitteln. In jedem der drei alten Weinbauorte mit ausgewiesenen historischen Weinbaulandschaften befindet sich ein attraktiver Leuchtpunkt der Artenvielfalt. Das verbindende Element, ist der vom Aussterben bedrohte Mosel-Apollo.

Vorkommen dieses Juwels sind an allen drei Leuchtpunkten zu verzeichnen. Zukünftig soll durch gezielte Aktionen, der Bestand erhalten und gefördert werden.

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Kompaktinformationen Mosel-Weinkulturlandschaft

Viel Wissenswertes zum Moselprojekt und zur Artenvielfalt ist in den „Kompaktinformationen Mosel-Weinkulturlandschaft“ zu finden. Die Informationen sind beim Betrachten, Durchwandern oder auch beim Führen von

Gästen durch die Weinkulturlandschaft hilfreich. Insgesamt 18 in sich abgeschlossene kurze Kapitel beleuchten die verschiedenen Aspekte der biologischen Vielfalt.

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Entdecke die Vielfalt entlang der Mosel

Bestens in Erinnerung bleibt, was spielend erlernt. Mit dem Memory der Lebendigen Moselweinberge können Jung und Alt typische Tiere und Pflanzen entdecken. Diese Begleitbroschüre vermittelt spannende Information 16 Tier- und Pflanzenarten.

Zusammen sollen sie dem Interessierten einen Einblick in die faszinierende Flora und Fauna der Weinberge vermitteln und ihn zu dem hinführen, was noch spannender ist: Eine Erlebnistour durch die Steillagen im Weinanbaugebiet Mosel.

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Dieser Unterricht verheisst Spannung

Denn er begleitet auf einer erlesenen Wissensreise durch lebendige Weinberge. Dank der Anleitungen von Marlene Bollig steht den Kindern eine lehrreiche Zeit voller Erlebnisse, Entdeckungen und Erkenntnisse bevor. Denn in der Welt der Weinberge ist richtig was los. Wunderschöne Tiere fühlen sich dort wohl; Rebstöcke und Trauben haben es in sich, und Winzer dürfen keine Angst vor steilen Lagen haben.

Ja, und es geht weit zurück in die Geschichte: Denn dort, wo heute die Mosel fließt und die Weinberge das Bild prägen, hatte einst der Urozean sich breit gemacht. Auch dessen Geheimnissen gehen die Kinder auf den Grund. „Lebendige Weinberge“ auf dem Stundenplan – gut möglich, dass viele Kinder ein neues Lieblingsfach für sich entdecken.

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für Grundschulen

Historische Weinbaulandschaften an der Mosel

Historische Gebäude erzählen und prägen die Geschichte eines Ortes oder einer Region. Nicht anders ist es mit historischen Kulturlandschaften. Sie erzählen die Geschichte vom Menschen, von seinem Ringen mit dem Boden, mit Wind und Wetter. Und sie zeigen, welche Methoden und Techniken der Mensch angewandt hat, um möglichst gute Erträge zu ernten.
Die „Historische Weinbaulandschaft“ ist in großer Gefahr, weil den extrem hohen

Bewirtschaftungskosten nur geringe Profite gegenüber stehen. Andererseits weisen gerade die historischen Steil- und Terrassenlagen eine sehr hohe Artenvielfalt auf, die ohne die weinbauliche Nutzung sehr schnell zurückgehen wird. Dem Steil- und Terrassenweinbau hat sich ein Team gewidmet: es wurden Qualitätskriterien entwickelt, historische Weinbaulandschaften abgegrenzt, beschrieben und bewertet. Aufbauend auf diesen Ergebnissen sollen konkrete Strategien und Maßnahmen zur Erhaltung der Kulturlandschaft entwickelt werden.

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Pfeffer gibt es doch nur in der Küche, oder?

Im Weinberg gibt es viel zu beobachten. Weinbergschnecken kriechen an Weinreben entlang, Mauereidechsen tummeln sich in Trockenmauern und die haarige Raupe des Apollofalters frisst sich am Mauerpfeffer satt. Wie? Mauerpfeffer? Pfeffer gibt es doch nur in der Küche, oder? Was es mit dem Mauerpfeffer

auf sich hat und welche Kräuter und Früchte aus dem Weinberg essbar sind verrät die neue Broschüre „Für junge Entdecker – Leben im Weinberg“. Grundschüler können das Heft auf Erkundungstour mit nach draußen nehmen und mehr über die Lebewesen im Weinberg erfahren.

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Sie sind staatenbildende Insekten und gehören zu den (Wild-) Bienen.

Die Rede ist von der Hummel, lat. Bombus, die hierzulande als besonders geschützt gilt.

16 Arten stehen bereits auf der roten Liste für Deutschland. Unser Folder informiert grundlegend über diesen Hautflügler und stellt sieben heimische Arten explizit vor.

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Umweltfreundliche Weinberge

Im Steillagenweinbau gibt es eine Reihe von Gründen, die für die Einsaat von Wildkräuterbegrünungen mit standorttypischen Pflanzenarten sprechen.

Da diese im Gegensatz zu Kulturpflanzen jedoch andere Anforderungen bei der Einsaat und der Pflege an den Winzer stellen, wurden in dieser Broschüre die Erfahrungen aus mehrjährigen Versuchen zusammengestellt.

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36 VIPs – „Very Important Plants“ der Weinbergsbegleitflora

Diese Bilddokumentation zeigt Fotos von 36 häufig in der Weinkulturlandschaft vorkommenden heimischen Blühpflanzen. Sie begegnen dem Flächenbewirtschafter und Besucher der weinbaugeprägten Talhänge an

Nahe, Mosel, Mittelrhein und Ahr auf Schritt und Tritt. Die Blüten der dargestellten Pflanzen stellen eine wichtige Nahrungsquelle für viele Insekten dar.

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36 BITs-Bewohner in Trockenmauern

Identifizierungshilfe für Tiere und Wildpflanzen in und auf Trockenmauern

Lebensraum- und regionaltypische Kleintiere und Mauerfugenpflanzen der Moselregion finden in den Fugen, auf den Trockenmauern oder am Mauerfuß ideale Lebensbedingungen.

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Die Faszination der schiefen Ebene…

In dieser Broschüre geht um Wertschätzung für ein langes Tal mit jahrhundertealtem Weinbau an steilen Hängen. Es geht um den Respekt für ein besonderes Ökosystem mit einer Trockenheit und Wärme liebenden Tier- und Pflanzenwelt.

Zwischen Reben und Riesling lädt Trittenheim zu einem Rundgang durch die artenreiche Weinbaulandschaft ein.

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What stays in your memory best...

... is what you learned through play. With the memory game from the Living Moselle Vineyards project, both young and old alike can discover typical animals and plants from the area. This accompanying brochure offers all sorts of interesting facts about the individual species.

Together, they should give any interested person some insight into the fascinating flora and fauna of the vineyards and lead him or her to what is even more exciting: an adventure tour through the steep slopes of the wine-growing region of the Moselle.

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LEBENDIGE MOSELWEINBERGE GESTALTEN

Wer die Biodiversität und ihren Wert kennt, will etwas für sie tun. Aber was? Welche Möglichkeiten gibt es, um die biologische Vielfalt zu unterstützen? Was machen andere dafür?
An dieser Stelle soll ein praktischer Ratgeber zur Förderung der Biodiversität entstehen. Er soll Anstöße liefern, wie wir alle die biologische

Vielfalt schützen und fördern können. Diese Seite versteht sich als offener Speicher. Sie sind eingeladen, uns Ihre Dokumentation guter Maßnahmen mit Beschreibungen und Plänen zu senden. So entsteht im Laufe der Zeit ein wertvoller Speicher mit praktischen Anregungen.

Genetische Vielfalt der Reben erhalten

Die alten Rebsorten, bei uns an der Mosel die Rebsorte Riesling, sind ein wertvolles Erbe der traditionellen Weinbaukultur.

Im Rio-Protokoll der Vereinten Nationen von 1992 wurde dem Schutz der genetischen Vielfalt von Kulturpflanzen eine besondere Priorität eingeräumt.

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AUF BÄRENJAGD IM MOSELTAL - MITMACHEN!

Tropisch bunt: Bärenspinner gehören zu den schönsten heimischen Schmetterlingen. Sie leben als Raupen an verschiedenen Kräutern, manche auch an Flechten. Meist sind die Raupen dicht behaart (daher der Name „Bär“). Im Frühling findet man sie oft auf Wegen auf der Suche nach einem Verpuppungsplatz. Die Raupenhaare sind harmlos. Obwohl die Falter meist nachts fliegen, sind sie dennoch auffallend bunt gefärbt (“Warntracht“).

Manche Arten produzieren bei Bedrohung ein Sekret, das unangenehm riecht und Feinde abwehren soll. Die Mosel mit ihren trocken-warmen Weinbergen und den feuchten Nebentälern bietet ein letztes Refugium für viele gefährdete Bärenspinner! Ihre Bären-Beobachtungen sind uns wichtig und dienen dem Artenschutz! Bitte senden Sie Ihre Funddaten (Ort, Datum, Beobachter) mit Fotos per e-Mail an: baerenjagd@melanargia.de

zum Download

WEITERFÜHRENDE LITERATUR

111 Tiere und Pflanzen an der Mosel, die man kennen muss

von Carsten Neß und Theo Haart, ISBN-13: 978-3740805630
Heiß und trocken: Wer da gleich an die Wüste denkt, war noch nicht in den steilen Weinbergen der Moselregion unterwegs. Wo man im Sommer auf den dunklen Schiefersteinen Spiegeleier braten könnte, leben Nachkommen der Saurier oder »Pfeffer« auf nacktem Fels.

Entdecken Sie auf unterhaltsamste Art eine mediterran anmutende Flora und Fauna im Westen Deutschlands, deren Vertreter wahre Überlebenskünstler sind. Die »lebendigen Moselweinberge« strotzen vor biologischer Vielfalt und vor amüsanten, spannenden und unglaublichen Geschichten.

Die Pflanzenwelt im Moseltal: 18 faszinierende Entdeckungstouren zwischen Perl und Koblenz

von Annette Schäfer, Christel Wedra, Hildegard Wey, 392 S., 669 farb. Abb., 19 Karten, € 16,95, ISBN 978-3-494-01596-5
Die Pflanzenwelt des Moseltals zeichnet sich durch viele attraktive Blütenpflanzen aus, darunter auch andernorts seltene, wärmeliebende Arten mit submediterranem Verbreitungsbild. Dieses Buch begleitet den Wanderer auf gut beschriebenen Rund- und

Streckenwanderungen durch die malerische Flusslandschaft. Jede der 18 Wandertouren wird detailliert mit Karte beschrieben und führt den naturinteressierten Wanderer zu den botanischen Besonderheiten. Nützliche Hinweise zur Anreise sowie zu Park- und Einkehrmöglichkeiten (inkl. GPS-Angaben) ergänzen die Tourbeschreibungen. Ein hervorragend bebilderter Pflanzenteil porträtiert viele für das Moseltal typische Pflanzenarten, sodass auch gezielte Entdeckungstouren möglich sind.

Schmetterlinge entdecken und verstehen

von Rainer Ulrich 16,99 €, Broschur, 176 Seiten, 200 Farbfotos, Kosmos, ISBN 978-3-440-14529-6
Der Biologe Rainer Ulrich ist leidenschaftlicher Schmetterlingsforscher und hat den „Tänzern im Wind“ sein ganzes Leben gewidmet. Für ihn gehört es zu den schönsten Erlebnissen, sie in der Natur zu entdecken oder ihre Entwicklung vom Ei bis zum Schmetterling zu beobachten. Seine 50-jährige Erfahrung hat er jetzt in seinem Buch Schmetterlinge zusammengetragen. Dabei

stehen nicht nur Ökologie und Verhalten der Tiere im Fokus, sondern auch die vielfältigen, ungewöhnlichen Erlebnisse, die der Autor bei seiner Arbeit mit ihnen hatte. Illustriert wird der Blick in die faszinierende Falterwelt von über 200 Fotos. Die zahlreichen Insidertipps, wie man Schmetterlinge in den eigenen Garten locken kann runden den ersten Ratgeber zum Thema ab. Rainer Ulrich ist Biologe und seit fast 40 Jahren im Saarland als Naturschützer aktiv.

Tagfalter der Untermosel

Die Broschüre von Daniel Müller beschäftigt sich auf 36 Seiten mit der Tagfalter-Fauna des unteren Moseltals. Eine allgemeine Einführung beleuchtet die Lebensweise von Tagfaltern und stellt die für das Gebiet charakteristischen Lebensräume vor. Eine Seite ist dem Moselapollo gewidmet, der wohl populärsten Art der Region. Daniel Müller geht auf die Gefährdung der Tagfalter und mögliche Schutzmaßnahmen ein.

Den Kern der Broschüre bilden Artenporträts von allen 58 Tagfalter-Arten, die sich derzeit regelmäßig an der Untermosel beobachten lassen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Unterscheidungsmerkmalen der einzelnen Arten. Ein Literaturverzeichnis und eine Artenliste runden das Heft ab. Preis: 4,-€

Kontakt: Daniel Müller, Erlenweg 30, 56332 Lehmen, E-Mail: D.Mueller1996@web.de

Natur- und Kulturerbe des Weinbaus aktivieren und vermitteln

Die Publikation mit 144 Seiten kann kostenfrei beim BHU bestellt werden. Um eine Spende wird gebeten. www.bhu.de/bhu
In dieser Publikation thematisiert der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU), Bundesverband der Bürger- und Heimatvereine, die vielfältigen Bedeutungen der Weinkultur für

unsere Kulturlandschaften und für die Erzeuger und Genießer von Wein. Dabei stehen die vom Weinbau geprägten einzigartigen Landschaftsbilder ebenso im Mittelpunkt wie das professionelle und ehrenamtliche Engagement von Haupterwerbs- und Hobbywinzern zu deren Erhaltung und Pflege. Die reich bebilderte Publikation bietet kulturhistorische und landschaftliche Darstellungen und stellt zahlreiche Initiativen und Projekte vor.

Flora der Region Trier in 2 Bänden

ca. 1.500 Seiten, Format 17 x 23 cm, mit über 2.000 zumeist farbigen Karten und Abbildungen, Hardcover, Verlag Michael Weyand, Trier, ISBN 978-3-942 429-29-0, 79,95 Euro
Der reich illustrierte Doppelband dokumentiert auf rund 1.500 Seiten die Verbreitung mit Angaben von Fundstellen, Standortansprüchen und Gefährdungsursachen von rund 1.450

einheimischen Arten, 450 Neophyten sowie der nachgewiesenen Hybriden dokumentiert. Rund 120 Hobby- und Berufsbotaniker haben über Jahrzehnte die außergewöhnliche Kulturlandschaft der Landkreise Trier-Saarburg, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm und der Stadt Trier systematisch erkundet und ausgewertet. Zur Illustration dienen etwa 2.000 Karten und Abbildungen.

Blühende Vielfalt im Weinberg

Dr. Armin R. Gemmrich, 336 Seiten, edition graafmann & schreck, ISBN-13: 978-3945870020

Das Buch lädt dazu ein, die Schätze der Weinberge zu entdecken und zu bewahren. Entlang der Jahreszeiten, lernt der Leser den einzigartigen Lebensraum kennen.

Armin Gemmrich beschreibt mehr als 180 Arten vom botanischen Profil bis zu Herkunft und Verwendung. Sein Buch richtet sich an Weinliebhaber, Winzer, Weinerlebnis- und Naturführer, Wanderer und Naturfreunde. Ein neues Standardwerk!

MITARBEIT

Praktikum beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel

Das DLR Mosel bietet Studierenden der Geographie, Umweltbiowissenschaften, Geobotanik, Landschaftsökologie oder verwandten Studienfächern vielfältige Möglichkeiten für ein Berufspraktikum. Die Aufgaben, die dabei bearbeitet werden können, richten sich nach den Vorkenntnissen der Studierenden und dem Stand der Projekte.

Das DLR Mosel ist Teil der Agrarverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz. Das Praktikum erfolgt in der Abteilung „Landentwicklung Mittelmosel“ mit Dienstsitz in Bernkastel-Kues.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.dlr-mosel.rlp.de oder direkt beim DLR Mosel.

Ansprechpartner:
Dipl. Geogr. Carsten Neß
06531/956-184
carsten.ness@dlr.rlp.de
Görresstr. 10
54470 Bernkastel-Kues

Abschlussarbeiten im Bereich Biologie und verwandten Studiengängen

Im Rahmen des Projektes „Biodiversität in Weinbausteillagen“ bietet das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel in Kooperation mit dem Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut die Möglichkeit zur Anfertigung von attraktiven Abschlussarbeiten (Bachelor / Master) im Bereich Biologie, Umweltbiowissenschaften oder verwandten Studiengängen.
Die mediterran geprägten Steillagen des

Moseltals zeichnen sich durch ihre extrem hohe Artenvielfalt aus. Ziel ist ein Erhalt und darüber hinaus eine Förderung dieser, unter Einbeziehung der weinbaulichen Bewirtschaftung. Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen Zusammenhänge zwischen der Biodiversität und der Landwirtschaft ermittelt und verstanden werden. Hier wirkt das Projekt, indem u.a. diese Zusammenhänge mit Hilfe der Indikatorgruppe der Tagfalter untersucht werden, um daraus Schlüsse für den Arten- und Naturschutz ziehen zu können.

Wollt ihr einen Beitrag zum Erhalt unserer diversen Weinbaulandschaft leisten? Habt ihr Lust auf eine praktisch orientierte Abschlussarbeit mit einem hohen Anteil an Datenaufnahme im Freien? Dann seid ihr hier genau richtig!

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Freiwilliges Ökologisches Jahr im DLR Mosel

Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel sucht zum 1. August 2021 eine engagierte Persönlichkeit zwischen 18 und 26 Jahren für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) mit Dienstsitz in Bernkastel-Kues. Tätigkeitsschwerpunkte sind die Lebendigen Moselweinberge sein, aber auch andere Inhalte der Säule Natur und Landschaft innerhalb der Regionalinitiative Mosel. Vorkenntnisse zur heimischen Flora und Fauna oder ein bereits bestehendes Engagement im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes sind wünschenswert, aber nicht zwingende Voraussetzung.
Es bestehen vielfältige Einsatzmöglichkeiten, die nach den persönlichen und fachlichen Voraussetzungen konkretisiert werden. Eine Auswahl:

  • Mitarbeit an der Qualifizierung von Naturerlebnisbegleitern und Fortbildungsveranstaltungen

  • Betreuung und Weiterentwicklung einer interaktiven Ausstellung und einer Fotoausstellung
  • Entwicklung und Umsetzung umweltpädagogischer Konzepte für Schulen und Kindergärten
  • Mitarbeit an umweltpädagogischen Konzepten in Flurbereinigungsverfahren
  • Mitarbeit an der Öffentlichkeitsarbeit (Aufbau Fotoarchiv, Pressearbeit, fachliche Beiträge usw.)
  • Projektarbeit bspw. mit Naturerlebnisbegleitern oder Winzern zur Förderung der Artenvielfalt im Steillagenweinbau
  • Naturschutzarbeit in den Moselgemeinden
  • Mitarbeit beim Aufbau eines Netzwerks von Fachleuten und Akteuren zum Thema Natur und Landschaft
  • Naturkundliche Bestandserfassungen bei entsprechenden fachlichen Kenntnissen

Eine Unterkunft kann nicht gestellt werden. Bei der Suche danach sind wir gerne behilflich. Für die notwendige Mobilität ist eine Fahrberechtigung für PKW erforderlich.

Weitere Infos unter www.foej-rlp.de oder beim DLR Mosel, Carsten Neß, Telefon 06531/956–184, carsten.ness@dlr.rlp.de.

Schriftliche Bewerbungen bitte an das:
DLR Mosel
Görresstr. 10
54470 Bernkastel-Kues
E-Mail: dlr-mosel@dlr.rlp.de

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